Schroll Tegelberg Laphroaig Fass
Ein deutscher Whisky aus einem Islay Fass? Klingt erstmal nach einem wilden Ritt ... Aber wir schauen mal, ob wir positiv oder negativ überrascht werden.
Wir haben bereits über 500 Whiskys probiert. Hier ist eine Übersicht aller Whisky-Testberichte. Finde deinen nächsten Lieblingswhisky!
Ein deutscher Whisky aus einem Islay Fass? Klingt erstmal nach einem wilden Ritt ... Aber wir schauen mal, ob wir positiv oder negativ überrascht werden.
Die Nc'nean Distillery aus den schottischen Highlands steht für Innovation, Nachhaltigkeit und die Lust an der Entdeckung neuer Aromen. Ihre Huntress-Serie, inspiriert von Neachneohain – der "Queen of Spirits" aus der gälischen Mythologie –, verkörpert genau diesen Geist. Der Nc'nean Huntress Lemon Meadow 2019/2025 setzt diese Reise fort: ein Single Malt Whisky, abgefüllt mit kräftigen 48,5 % Vol. und ohne Färbung oder Kühlfiltration.
Die Caperdonich Distillery gehört zu den verschwundenen Legenden der schottischen Whiskywelt. 2002 geschlossen und 2011 endgültig abgerissen, sind ihre Abfüllungen heute begehrte Raritäten.
Black Sabbath. Judas Priest. Heavy Riffs. Flammenwerfer. Und jetzt auch: Whisky. Mit der limitierten Heavy Metal Edition “Birmingham – Home of Metal” bringt St. Kilian einen Single Malt auf die Bühne, der genauso kompromisslos ist wie die Musik, der er gewidmet ist. Kein Rauch, keine Altersangabe, dafür aber 60,6 % Vol. Fassstärke und eine Ladung Virgin Oak.
Die Allt-a-Bhainne Distillery, eher ein Hidden Champion der Speyside-Region, überrascht immer wieder mit einzigartigen Abfüllungen. Die Scottish Roadsign Edition No. 11 des unabhängigen Abfüllers Flickenschild bringt eine spannende Seite dieser Destillerie ans Licht – rau, kraftvoll und gleichzeitig überraschend nuanciert.
Mit der Signature Edition FOURTEEN bringt die St. Kilian Distillery einen Single Malt auf den Markt, der sich ganz bewusst dem Einfluss edler französischer Fasskunst widmet. In dieser limitierten Abfüllung vereinen sich Destillate, die zwischen drei und sieben Jahren in einer Auswahl von außergewöhnlichen Fässern reiften – darunter Rhum Agricole, Armagnac, Cognac, Sauternes, Margaux-Rotwein und Champagner Vin Clair.
Octomore – der Name ist Legende. Ein Synonym für torfrauchige Exzesse und zugleich ein Beweis, dass Rauch nicht gleich Rauch ist. Jahr für Jahr warten Fans auf neue Abfüllungen, auf Experimente mit Fassreifung, Altersstufen und intensiver Phenolpower.
Nc'Nean ist eine noch junge Destillerie aus den schottischen Highlands, die für ihre nachhaltige und moderne Herangehensweise bekannt ist. Doch was passiert, wenn ein unabhängiger Abfüller wie Best Dram das Destillat nimmt und es in ein STR-Fass (Shaved, Toasted, Re-charred) steckt?
Manchmal begegnet man einem Whisky, bei dem man sich fragt: „Warum genau wurde der abgefüllt?“ Der Glen Elgin 2008/2020 von Sansibar ist so ein Fall. Mit satten 58,7 % ABV kommt er wie ein Kraftpaket daher – doch hinter der beeindruckenden Zahl steckt leider wenig Substanz.
Ledaig – der rauchige, wilde Bruder der Tobermory Distillery von der Isle of Mull. Wer Ledaig kennt, weiß: Hier gibt es keine halben Sachen. Der Whisky ist oft intensiv, maritim und dreckig – eine Art Islay-Alternative mit einem ganz eigenen Twist. Der Ledaig 2005/2022 von Signatory Vintage bringt das auf die Spitze. 16 Jahre Reifung und stabilen 66,1 % ABV – das ist kein sanfter Einstieg in die Welt des getorften Whiskys, sondern ein echtes Monster. Die Frage ist: Hält er das, was die Zahlen versprechen?
Die Craigellachie Distillery ist bekannt für ihre kräftigen, malzigen Whiskys mit viel Struktur und Charakter. Doch in den Händen des unabhängigen Abfüllers Signatory Vintage wird daraus oft noch eine Spur intensiverer Stoff. Mit 67,4% ABV haben wir hier einen Whisky, der Kenner fordert, aber auch belohnt – mit intensiven Sherry-Aromen, dunklen Früchten und einer beeindruckenden Tiefe.
Die Glenallachie Distillery liegt in der Speyside-Region Schottlands und wurde 1967 gegründet. Während sie lange Zeit vor allem für Blended Whiskys produzierte, hat sie sich in den letzten Jahren durch unabhängige Abfüllungen und hauseigene Single Malts einen Namen gemacht. Besonders durch den Einfluss von Billy Walker hat Glenallachie an Profil gewonnen und ist für ihre fruchtigen, oft sherrylastigen Whiskys bekannt.
Mit dem AD/04.22:02 legt die junge Highland-Brennerei Ardnamurchan erneut einen transparent dokumentierten Single Malt vor. Die Fassauswahl umfasst eine Kombination aus Ex-Bourbon-, American und Spanish Oloroso- sowie PX-Fässern aus den Jahrgängen 2015 und 2016. Abgefüllt wurde 2022 mit 46,8 % Vol., ungefärbt und ungefiltert – in gewohnter Ardnamurchan-Manier.
Deutscher Whisky ist immer noch eine junge Disziplin, aber einige Destillerien wagen sich mit kreativen Fassreifungen mutig nach vorne. HeiligenBergFeld gehört genau zu dieser Sorte: Ihre neueste Abfüllung, der 2020/2024 Rum Barbados Cask, kommt mit satten 60,2 % ABV daher und will sich nicht in klassische Schubladen zwängen.
Wieder einmal steht ein neuer Jahrgang der Diageo Special Releases vor uns – dieses Mal unter dem Titel Grand Crescendo. Und wie so oft ist die Erwartungshaltung hoch, nicht zuletzt wegen des stolzen Preises, den Diageo Jahr für Jahr für seine limitierten Abfüllungen aufruft. Im Fokus steht diesmal ein 21 Jahre alter Benrinnes aus der Speyside – eine Brennerei, die Kennern als Geheimtipp gilt, aber selten so prominent in Szene gesetzt wird. Grund genug, sich diesen Single Malt genauer anzusehen.
Wenn es um schottischen Whisky geht, steht Talisker für kräftige Aromen, maritimen Charakter und eine Prise Rauch. Doch während der bekannte Talisker 10 Jahre als Klassiker gilt, bietet der Talisker Skye eine etwas weichere, zugänglichere Alternative – zumindest auf dem Papier.
Islay ohne Rauch, dafür mit Tiefe. Wer Bruichladdich in älterer Form kennt, weiß: Hier steht nicht Torf im Vordergrund, sondern Struktur, Eleganz und eine stille Kraft. Der unabhängige Abfüller Malts of Scotland hat sich für diese Abfüllung ein ehrwürdiges Bourbon Barrel aus dem Jahr 1993 gesichert – und zeigt damit, was Zeit mit einem guten Destillat anstellen kann. 30 Jahre Reifung auf der Isle of Islay, abgefüllt mit 45,8 % Vol., ungefärbt und nicht kühlgefiltert.
Whiskys dieses Alters sind selten. Whiskys dieses Kalibers noch seltener. Der Benromach 40 Jahre Batch 2, abgefüllt im Jahr 2022 mit kräftigen 56,5 % Vol., stammt aus der traditionsreichen Speyside und reifte vier Jahrzehnte lang in erlesenen First Fill Sherryfässern. Was hier in Flaschen gefüllt wurde, ist kein Whisky für den Alltag – sondern eine sensorische Zeitreise, limitiert und präzise komponiert.
Whisky-Nerds aufgepasst: Wenn du denkst, du hättest schon alles probiert – halt kurz inne. Der St. Kilian Exceptional Range Mizunara – Peated ist keine Standardabfüllung, sondern ein aromatischer Grenzgänger, der alles andere als vorhersehbar ist. Diese limitierte Einzelfassabfüllung aus der renommierten St. Kilian Distillery vereint japanische Eleganz mit deutschem Innovationsgeist.
Der Nikka Coffey Grain Whisky ist ein echter Allrounder, der nicht nur pur, sondern auch in Cocktails glänzt. Mit einem ABV von 45,0 % und einem innovativen Produktionsverfahren, das 80 % Mais und 20 % Gerste kombiniert, bietet dieser Whisky eine angenehm weiche Textur – genau das Richtige für alle, die nach einem ausgewogenen und vielseitigen Whisky suchen.
Mit dem Cap à Pie erweitert Michel Couvreur sein Portfolio um eine spannende Assemblage. Vermählt wurden Whiskys im Alter von 4 bis 12 Jahren, die allesamt ein vierjähriges Finish in ehemaligen Sherryfässern durchlaufen haben. Herausgekommen ist ein kraftvoller, dunkler Whisky ohne Altersangabe (NAS), abgefüllt mit 45 % Vol., der seine Herkunft zwar nicht verrät, aber seine Lagerung deutlich spüren lässt.
Die Glen Moray Distillery liegt im Herzen der schottischen Speyside – bekannt für zugängliche, fruchtige Whiskys. Seit der feierlichen Eröffnung des Besucherzentrums am 6. Juli 2004 hat sich die Brennerei weiterentwickelt, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Besonders spannend: Glen Moray war schon früh ein Ort für Experimente mit Fass-Finishes – ein Ansatz, der später Glenmorangie groß machte. Mit dem Glen Moray Port Cask Finish bringt die Brennerei einen Single Malt ohne Altersangabe (No Age Statement) auf den Markt, der in klassischen Ex-Bourbon-Fässern reift und ein Finish in Portweinfässern erhält. Abgefüllt wird er mit angenehmen 40 % Vol. – ideal für Einsteiger.
Jedes Jahr feiert Woodford Reserve das Kentucky Derby mit einer limitierten Sonderedition. Die Flasche des Kentucky Derby 148 ist nicht nur optisch ein Hingucker – gestaltet von der renommierten Künstlerin Jaime Corum –, sondern soll auch geschmacklich die Eleganz und Kraft des traditionsreichen Pferderennens widerspiegeln. Doch hält dieser Bourbon, was das exklusive Design verspricht?
Woodford Reserve Distiller’s Select ist ein Bourbon aus Kentucky, der sich durch seine klassische, aber vollmundige Stilistik auszeichnet. Die Woodford Reserve Destillerie ist bekannt für ihre Serie von vier Straight Whiskeys, die jeweils eine Hauptgetreideart in den Mittelpunkt stellen. Der Distiller’s Select ist ein Bourbon, das bedeutet, er enthält mindestens 51 % Mais, ergänzt durch Roggen und gemälzte Gerste. Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Bourbon in Pot Stills destilliert wird – eine Seltenheit unter Kentucky Bourbons. Das verleiht ihm eine besondere Tiefe und Komplexität.